Körperteile
Insekten bestehen aus 3 Körperteilen:
Kopf (Caput)
Hier findet man die Facettenaugen, Fühler und Mundwerkzeuge.
Brust (Thorax)
Am Thorax sitzen 4 Flügel (2 Flügelpaare) sowie 6 Beine. Hier sind die wichtigsten Organe zu finden. Spinnen haben im Gegensatz zu Insekten 8 Beine!
Hinterleib (Abdomen)
Hier befinden sich die
restlichen Organe.

Lebensweise
Insekten sind wechselwarm. Das heißt, sie passen ihre Aktivität der Temperatur an, sie benötigen für ihr Überleben Wärme. Im Winter verfallen viele Insekten in eine Art Winterschlaf. Wenn es wärmer wird, werden sie immer aktiver.
Insekten sehen mit Facettenaugen. Diese bestehen aus sehr vielen kleinen Linsen. Sie riechen mit ihren Fühlern und schmecken mit ihren Füßen.
Insekten können untereinander kommunizieren. Honigbienen "erzählen" sich, wo es z.B. leckere Nektarquellen gibt.

Lebenszyklus
Käfer, Biene, Wespe, Fliege, Schmetterling:
Ei - Larve/Raupe - Puppe - Imago (Erwachsene)
Heuschrecke, Wanze, Libelle:
Ei - Larve oder Nymphe (hat bereits Ähnlichkeit mit Erwachsenen, nur keine Flügel) - Imago
Mimese - Ein Stück Blatt ?
Insekten, so wie viele andere Tierarten, sind Meister im Tarnen oder Nachahmen. Sie möchten nicht von ihren Fressfeinden entdeckt werden, also versuchen sie zum Beispiel die Farbe oder das Aussehen eines Blattes anzunehmen (z.B. das Wandelnde Blatt - eine Schreckenart). Das machen sie nicht aktiv, sondern die Tiere, die einem Blatt am ähnlichsten sehen, werden nicht gefressen und können sich somit weiter
vermehren. Die Stinkwanze ist im Sommer grün, im Herbst hingegen färbt sie sich
wie viele Blätter auch braun. Somit ist sie gut getarnt.
Mimikry - Wirklich gefährlich ?
Hier wird ein gefährliches Tier nachgeahmt. Das Tagpfauenauge zum Beispiel
versucht mit seinen großen "Augen" auf den Flügeln ein gefährliches Tier zu
imitieren. Der Körper kann auch eine auffällig rote Farbe haben, um Giftigkeit
vorzutäuschen.

Bienen
(Apiformes)



Biene
mit Pollenhose

Die Bezeichnung Biene umfasst eine recht große Gruppe mit sehr unterschiedlichen Arten. Auch die Hummeln gehören zur Familie der "Echten Bienen".
Bienen sind Vegetarier. Die meisten Bienen sind Einzelgänger, lediglich die Honigbienen finden sich zu einer Gemeinschaft, auch Staat oder Bienenvolk genannt, zusammen. Es gibt aber auch Nist- und Schlafgemeinschaften bei anderen Bienen.
Wusstest Du, dass ...
... Bienen weltweit zu den wichtigsten Pflanzenbestäubern zählen?
Seit einigen Jahren wird ein zunehmendes Bienensterben beobachtet. Hierfür gibt es viele Gründe. Das ist ein großes Problem. Denn Bienen tragen in erheblichem Maße zur Erhaltung von Wild- und Kulturpflanzen und damit zu unserer Ernährung bei.

Blaue Holzbiene

gehörnte
Mauerbiene

Erdhummel

Steinhummel

Gartenhummel

Ackerhummel
Hummeln bilden im Gegensatz zu Bienen nur Sommerstaaten, das heißt, es gibt ein Hummelvolk, aber nur wenige Monate lang. Die Königin beginnt mit dem Wabenbau und der Eiablage. Arbeiterinnen schlüpfen und übernehmen nach und nach Nestbau und Brutpflege. Im Herbst stirbt dann das Volk samt alter Königin ab. Eine neue Königin sucht sich ein Winterquartier.
Durch so genanntes Vibrationssammeln pudern sich die Hummeln mit besonders viel Pollen ein, welcher dann anschließend in Körbchen an den Hinterbeinen gebürstet wird.


Baumhummel
Wusstest Du, dass ...
... Hummeln laut Berechnung von Mathematikern gar nicht fliegen können?
Der Körper ist eigentlich zu groß für die kleinen Flügeln. Fliegen können sie trotzdem!
Da die Flügel der Hummeln im Gegensatz zu den Flügeln eines Flugzeugs sehr elastisch sind, können sie sehr gut fliegen. Die Flügel schlagen bis zu 200 Mal in der Sekunde und erzeugen Luftwirbel, die dann für den nötigen Auftrieb sorgen. Hummeln können sogar noch bei sehr niedrigen Temperaturen fliegen und somit vom Frühjahr bis in den späten Herbst Blüten bestäuben.
Wespen
(Vespidae)

Deutsche Wespe

Waldwespe

Feldwespe

Nest einer
Waldwespe
Wusstest Du, dass ...
... nicht alle Wespen Deinen süßen Kuchen essen oder Deine Limo trinken möchten und Dich dann möglicherweise stechen?
Die Waldwespe ernährt sich zum Beispiel nur von Pollen und Nektar, sie interessiert sich nicht für süße Speisen und Getränke, ist also für den Menschen nicht gefährlich. Für ihre Larven fängt sie z.B. Fliegen, Stechmücken und Bremsen.
Die Feldwespe mit ihrem schlanken Körper und den sehr langen Beinen ist auch völlig ungefährlich.
Hornissen sind ebenfalls Wespen. Ihr Stich ist deutlich weniger schmerzhaft und giftig als der einer Wespe. Sie sind recht scheu und steht in Deutschland unter Artenschutz!

Hornisse
Fliegen
(Brachycera)

Fleischfliege

Schmeißfliege

Goldfliege

Igelfliege
Wusstest Du, dass ...
... Fliegen sehr nützlich sind?
Besonders ihre Larven helfen, tote Lebewesen oder Kompost, also tote Pflanzenmasse, zu zersetzen. Ohne die Arbeit der Fliegen könnten die anderen Tiere nicht mit ihrer Arbeit beginnen. Fliegen können sogar tote Tiere bis zu 10 Kilometer weit riechen!
Im Gegensatz zu Bienen hängen ihre Larven nicht nur im Stock herum und lassen sich füttern. Sie sind aktiv, zersetzen Substanz, töten "Schädlinge" und dienen als Nahrung für Fische und Vögel. Eine Fliege wird häufig nur wenige Tage oder Wochen alt. Die meiste Zeit befinden sie sich im Larvenstadium, nur kurze Zeit ist sie als adultes Tier aktiv. Seine wichtigste Aufgabe ist die Eiablage.

Totenfliege
Fliegen, Schnaken und Mücken haben nur zwei Flügel, deswegen die Bezeichnung Diptera (Zweiflügler).
Van-der-Waals-Kräfte:
Fliegen können auf glatten Oberflächen Halt finden. Das geschieht durch besondere Anziehungskräfte zwischen den Beinen und der Oberfläche. Hinzu kommt, dass die Fliege über die Beine Flüssigkeit absondert, die die Haftung noch verstärken (Kapillarkräfte). Wer möchte das nicht gerne können?!

Raupenfliege
Schwebfliegen
(Syrphidae)

Hain-
schwebfliege
Schwebfliegen gehören zu den Fliegen, ihnen fehlt die "Wespentaille" und mit ihrem Mundwerkzeug tupfen sie Oberflächen ab.
Schwebfliegen und ihre Larven fressen gerne Blattläuse. Sie sind für eine Gärtnerin also gern gesehene Nützlinge.
Es gibt große, kleine, dicke, dünne und ganz unterschiedlich gemusterte Schwebfliegen.
Auffällig ist ihr Flug, sie können in der Luft auf der Stelle verharren, um dann blitzschnell zum nächsten Ziel zu fliegen.

Große
Schwebfliege

Sumpf-
schwebfliege
Wusstest Du, dass ...
... Schwebfliegen ganz häufig mit Wespen oder Bienen verwechselt werden?
Sie sind ähnlich gefärbt, weil sie nicht gefressen werden möchten. Das nennt sich Mimikry (= Gefahr vortäuschen). Sie besitzen jedoch keinen Stachel und sind völlig ungefährlich.
Auffällig sind ihre großen Augen. Hummeln und Wespen haben deutlich kleinere Augen.

Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege
Käfer
(Coleoptera)

Europäischer Marienkäfer

Marienkäferlarve
mit ihrer Beute
Blattläuse


Asiatischer Marienkäfer

Asiatischer Marienkäfer

gebänderter
Pinselkäfer

Wespenbock
Käfer sind die häufigsten Insekten überhaupt. Es gibt sie in den tollsten Farben und Formen. Immer wieder werden neue Arten gefunden. Lediglich in der Antarktis sind sie nicht zu Hause. Da wäre es mir auch zu kalt!
Der größte Käfer ist der Riesenbockkäfer aus Brasilien mit 17 cm Körperlänge. Der größte europäische Käfer ist der Hirschkäfer.
Die dreiteilige Aufteilung des Körpers, wie man sie bei allen Insekten findet, ist bei Käfern nicht so deutlich zu erkennen. Käfer haben Deckflügel (Elytren), die den zweiten und dritten Körperteil überdecken. Sie schützen gleichzeitig das darunter liegende Flügelpaar, das nur sichtbar wird, wenn der Käfer fliegen will. Käfer besitzen kauende Mundwerkzeuge.
Der Marienkäfer gibt übrigens eine gelbe übelriechende Fläussigkeit ab, wenn er sich bedroht fühlt. Vielleicht habt Ihr das auch schon mal auf Eurer Hand bemerkt.
... viele Käfer Nützlinge im Garten sind?
Die erwachsenen Tiere und ihre Larven fressen Blättläuse und viele andere "Schädlinge".
... sie sich, wie andere Insekten, sehr gut tarnen und verteidigen?
Blattkäfer tarnen sich mit der grünen Färbung ihres Körpers. Marienkäfer haben eine rote Körperfärbung und zeigen so dem Fressfeind, dass sie giftig sind. Wespenböcke tarnen sich mit den Imitieren von Wespen, um nicht gefressen zu werden. Andere Käfer stellen sich tot oder können, wie der Schnellkäfer, sehr schnell hochspringen.
Wusstest Du, dass ...
Wanzen
(Heteroptera)

Streifenwanze

Feuerwanze

Stinkwanze
Weltweit gibt es etwa 40.000 Wanzenarten. Wanzen gibt es wie Käfer in allen Farben und Formen.
Da Wanzen einen Saugrüssel haben und kein beißendes Mundwerkzeug, ernähren sie sich hauptsächlich von flüssiger Pflanzennahrung. Die einzige für den Menschen unangenehme Wanze ist die Bettwanze. Sie ernährt sich von menschlichem Blut. Raubwanzen ernähren sie von Insekten und werden deshalb auch als Nützlinge eingesetzt.
Ist die Wanze ein Käfer ?
Was alle Wanzen gemeinsam haben, ist das große dreieckige Schildchen auf dem Rücken des Tieres. So kannst Du sie gut von Käfern unterscheiden. Käfer haben gepanzerte Deckflügel, Wanzen nicht. Ihre Flügel sind maximal bis zu zwei Drittel verhärtet. Die jungen Wanzen nennt man Nymphen, sie ähneln bereits dem Erwachsenenstadium.
Wusstest Du, dass ...
... die meisten Wanzen zur Abschreckung einen übel riechenden Gestank absondern?
So nehmen die meisten Tiere schnell Reißaus und die Wanze hat wieder ihre Ruhe.

Grüne Stinkwanze
Nymphe (= Jungtier)
noch ohne Rückenschild
Heuschrecken
(Orthoptera)

Grashüpfer

Großes grünes Heupferd
Heuschrecken
Heuschrecken können sehr gut springen und fliegen, die Strauchschrecke ist jedoch flugunfähig. Das Heupferd ist die größte Heuschrecke. Sie ernähren sich von Insekten und Pflanzen. Der Grashüpfer ist überall zu finden, besonders auf Wiesen, da sie sich von Gräsern ernähren. Ihn erkennt man an den kurzen Fühlern. Die Larven der Heuschrecken sehen den Erwachsenen sehr ähnlich, lediglich die Flügel fehlen.

Strauchschrecke

Zwitscher-Heupferd
(Weibchen)
Der Gesang
Heuschrecken singen, um Weibchen anzulocken. Sie wollen damit aber auch ihr Revier verteidigen und Konkurrenten verschrecken.
Die Geräusche erzeugen Feldheuschrecken, indem sie die Beine schnell an den Flügeln reiben, Laubheuschrecken bewegen dabei nur die Flügel.
Libellen
(Odonata)

Großer Blaupfeil

Libellen-
larve

Hufeisen-Azur-Jungfer

Prachtlibelle

Feuerlibelle
Männchen
Wusstest Du, dass...
... Libellen ihre beiden Flügelpaare unabhängig voneinander bewegen können?
So können sie auf der Stelle fliegen, schnell die Richtung wechseln und sogar rückwärts fliegen. Sie werden bis zu 50 km/h schnell.
Libellen sehen noch aus wie vor 150 Milionen Jahren, sie haben sich also nicht verändert. Das ist sehr ungewöhnlich.

Feuerlibelle
Weibchen
Libellen findest Du nicht nur an Gewässern, sie suchen auch auf Wiesen nach Nahrung. Sie fangen ihre Beute, indem sie ihre 3 mit Dornen versetzten Beinpaare nach vorne richten und sie damit einfangen.
Die Eier werden in Gewässern an Pflanzen abgelegt, die geschlüpften Larven häuten sich bis zu 10 mal.

Paarung der Feuerlibellen

Spinnen
(Arachnida)

Gartenkreuzspinne
Weibchen

Gartenkreuzspinne
Männchen

Wespenspinne

Veränderliche
Krabbenspinne
Wusstest Du, dass...
... die Fäden eines Spinnennetzes stärker sind als Stahl?
Bezogen auf ihr Gewicht ist Spinnenseide viermal so belastbar wie Stahl und kann um das Dreifache ihrer Länge gedehnt werden, ohne zu reißen. Die Fäden des Spinnennetzes bestehen aus verschiedenen Eiweißen, die in den Spinndrüsen im Hinterleib hergestellt werden.
Aber nicht alle Spinnen jagen mit Netzen. Die Springspinne fängt ihre Beute mit riesigen Sprüngen.
Leider leiden viele Menschen an Arachnophobie (= Angst vor Spinnen), obwohl einheimische Spinnen völlig ungefährlich für den Menschen sind.


Wolfspinne

Listspinne
Mimese - Ein Stück Blatt ?
Insekten, so wie viele andere Tierarten, sind Meister im Tarnen oder Nachahmen. Sie möchten nicht von ihren Fressfeinden entdeckt werden, also versuchen sie zum Beispiel die Farbe oder das Aussehen eines Blattes anzunehmen (z.B. das Wandelnde Blatt - eine Schreckenart). Das machen sie nicht aktiv, sondern die Tiere, die einem Blatt am ähnlichsten sehen, werden nicht gefressen und können sich somit weiter
vermehren. Die Stinkwanze ist im Sommer grün, im Herbst hingegen färbt sie sich
wie viele Blätter auch braun. Somit ist sie gut getarnt.
Mimikry - Wirklich gefährlich ?
Hier wird ein gefährliches Tier nachgeahmt. Das Tagpfauenauge zum Beispiel
versucht mit seinen großen "Augen" auf den Flügeln ein gefährliches Tier zu
imitieren. Der Körper kann auch eine auffällig rote Farbe haben, um Giftigkeit
vorzutäuschen.

Bienen
(Apiformes)



Biene
mit Pollenhose

Die Bezeichnung Biene umfasst eine recht große Gruppe mit sehr unterschiedlichen Arten. Auch die Hummeln gehören zur Familie der "Echten Bienen".
Bienen sind Vegetarier. Die meisten Bienen sind Einzelgänger, lediglich die Honigbienen finden sich zu einer Gemeinschaft, auch Staat oder Bienenvolk genannt, zusammen. Es gibt aber auch Nist- und Schlafgemeinschaften bei anderen Bienen.
Wusstest Du, dass ...
... Bienen weltweit zu den wichtigsten Pflanzenbestäubern zählen?
Seit einigen Jahren wird ein zunehmendes Bienensterben beobachtet. Hierfür gibt es viele Gründe. Das ist ein großes Problem. Denn Bienen tragen in erheblichem Maße zur Erhaltung von Wild- und Kulturpflanzen und damit zu unserer Ernährung bei.

Blaue Holzbiene

gehörnte
Mauerbiene

Erdhummel

Steinhummel

Gartenhummel

Ackerhummel
Hummeln bilden im Gegensatz zu Bienen nur Sommerstaaten, das heißt, es gibt ein Hummelvolk, aber nur wenige Monate lang. Die Königin beginnt mit dem Wabenbau und der Eiablage. Arbeiterinnen schlüpfen und übernehmen nach und nach Nestbau und Brutpflege. Im Herbst stirbt dann das Volk samt alter Königin ab. Eine neue Königin sucht sich ein Winterquartier.
Durch so genanntes Vibrationssammeln pudern sich die Hummeln mit besonders viel Pollen ein, welcher dann anschließend in Körbchen an den Hinterbeinen gebürstet wird.


Baumhummel
Wusstest Du, dass ...
... Hummeln laut Berechnung von Mathematikern gar nicht fliegen können?
Der Körper ist eigentlich zu groß für die kleinen Flügeln. Fliegen können sie trotzdem!
Da die Flügel der Hummeln im Gegensatz zu den Flügeln eines Flugzeugs sehr elastisch sind, können sie sehr gut fliegen. Die Flügel schlagen bis zu 200 Mal in der Sekunde und erzeugen Luftwirbel, die dann für den nötigen Auftrieb sorgen. Hummeln können sogar noch bei sehr niedrigen Temperaturen fliegen und somit vom Frühjahr bis in den späten Herbst Blüten bestäuben.
Wespen
(Vespidae)

Deutsche Wespe

Waldwespe

Feldwespe

Nest einer
Waldwespe
Wusstest Du, dass ...
... nicht alle Wespen Deinen süßen Kuchen essen oder Deine Limo trinken möchten und Dich dann möglicherweise stechen?
Die Waldwespe ernährt sich zum Beispiel nur von Pollen und Nektar, sie interessiert sich nicht für süße Speisen und Getränke, ist also für den Menschen nicht gefährlich. Für ihre Larven fängt sie z.B. Fliegen, Stechmücken und Bremsen.
Die Feldwespe mit ihrem schlanken Körper und den sehr langen Beinen ist auch völlig ungefährlich.
Hornissen sind ebenfalls Wespen. Ihr Stich ist deutlich weniger schmerzhaft und giftig als der einer Wespe. Sie sind recht scheu und steht in Deutschland unter Artenschutz!

Hornisse
Fliegen
(Brachycera)

Fleischfliege

Schmeißfliege

Goldfliege

Igelfliege
Wusstest Du, dass ...
... Fliegen sehr nützlich sind?
Besonders ihre Larven helfen, tote Lebewesen oder Kompost, also tote Pflanzenmasse, zu zersetzen. Ohne die Arbeit der Fliegen könnten die anderen Tiere nicht mit ihrer Arbeit beginnen. Fliegen können sogar tote Tiere bis zu 10 Kilometer weit riechen!
Im Gegensatz zu Bienen hängen ihre Larven nicht nur im Stock herum und lassen sich füttern. Sie sind aktiv, zersetzen Substanz, töten "Schädlinge" und dienen als Nahrung für Fische und Vögel. Eine Fliege wird häufig nur wenige Tage oder Wochen alt. Die meiste Zeit befinden sie sich im Larvenstadium, nur kurze Zeit ist sie als adultes Tier aktiv. Seine wichtigste Aufgabe ist die Eiablage.

Totenfliege
Fliegen, Schnaken und Mücken haben nur zwei Flügel, deswegen die Bezeichnung Diptera (Zweiflügler).
Van-der-Waals-Kräfte:
Fliegen können auf glatten Oberflächen Halt finden. Das geschieht durch besondere Anziehungskräfte zwischen den Beinen und der Oberfläche. Hinzu kommt, dass die Fliege über die Beine Flüssigkeit absondert, die die Haftung noch verstärken (Kapillarkräfte). Wer möchte das nicht gerne können?!

Raupenfliege
Schwebfliegen
(Syrphidae)

Hain-
schwebfliege
Schwebfliegen gehören zu den Fliegen, ihnen fehlt die "Wespentaille" und mit ihrem Mundwerkzeug tupfen sie Oberflächen ab.
Schwebfliegen und ihre Larven fressen gerne Blattläuse. Sie sind für eine Gärtnerin also gern gesehene Nützlinge.
Es gibt große, kleine, dicke, dünne und ganz unterschiedlich gemusterte Schwebfliegen.
Auffällig ist ihr Flug, sie können in der Luft auf der Stelle verharren, um dann blitzschnell zum nächsten Ziel zu fliegen.

Große
Schwebfliege

Sumpf-
schwebfliege
Wusstest Du, dass ...
... Schwebfliegen ganz häufig mit Wespen oder Bienen verwechselt werden?
Sie sind ähnlich gefärbt, weil sie nicht gefressen werden möchten. Das nennt sich Mimikry (= Gefahr vortäuschen). Sie besitzen jedoch keinen Stachel und sind völlig ungefährlich.
Auffällig sind ihre großen Augen. Hummeln und Wespen haben deutlich kleinere Augen.

Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege
Käfer
(Coleoptera)

Europäischer Marienkäfer

Marienkäferlarve
mit ihrer Beute
Blattläuse


Asiatischer Marienkäfer

Asiatischer Marienkäfer

gebänderter
Pinselkäfer

Wespenbock
Käfer sind die häufigsten Insekten überhaupt. Es gibt sie in den tollsten Farben und Formen. Immer wieder werden neue Arten gefunden. Lediglich in der Antarktis sind sie nicht zu Hause. Da wäre es mir auch zu kalt!
Der größte Käfer ist der Riesenbockkäfer aus Brasilien mit 17 cm Körperlänge. Der größte europäische Käfer ist der Hirschkäfer.
Die dreiteilige Aufteilung des Körpers, wie man sie bei allen Insekten findet, ist bei Käfern nicht so deutlich zu erkennen. Käfer haben Deckflügel (Elytren), die den zweiten und dritten Körperteil überdecken. Sie schützen gleichzeitig das darunter liegende Flügelpaar, das nur sichtbar wird, wenn der Käfer fliegen will. Käfer besitzen kauende Mundwerkzeuge.
Der Marienkäfer gibt übrigens eine gelbe übelriechende Fläussigkeit ab, wenn er sich bedroht fühlt. Vielleicht habt Ihr das auch schon mal auf Eurer Hand bemerkt.
... viele Käfer Nützlinge im Garten sind?
Die erwachsenen Tiere und ihre Larven fressen Blättläuse und viele andere "Schädlinge".
... sie sich, wie andere Insekten, sehr gut tarnen und verteidigen?
Blattkäfer tarnen sich mit der grünen Färbung ihres Körpers. Marienkäfer haben eine rote Körperfärbung und zeigen so dem Fressfeind, dass sie giftig sind. Wespenböcke tarnen sich mit den Imitieren von Wespen, um nicht gefressen zu werden. Andere Käfer stellen sich tot oder können, wie der Schnellkäfer, sehr schnell hochspringen.
Wusstest Du, dass ...

Marienkäfer

Weichkäfer
Wanzen
(Heteroptera)

Streifenwanze

Feuerwanze

Stinkwanze
Weltweit gibt es etwa 40.000 Wanzenarten. Wanzen gibt es wie Käfer in allen Farben und Formen.
Da Wanzen einen Saugrüssel haben und kein beißendes Mundwerkzeug, ernähren sie sich hauptsächlich von flüssiger Pflanzennahrung. Die einzige für den Menschen unangenehme Wanze ist die Bettwanze. Sie ernährt sich von menschlichem Blut. Raubwanzen ernähren sie von Insekten und werden deshalb auch als Nützlinge eingesetzt.
Ist die Wanze ein Käfer ?
Was alle Wanzen gemeinsam haben, ist das große dreieckige Schildchen auf dem Rücken des Tieres. So kannst Du sie gut von Käfern unterscheiden. Käfer haben gepanzerte Deckflügel, Wanzen nicht. Ihre Flügel sind maximal bis zu zwei Drittel verhärtet. Die jungen Wanzen nennt man Nymphen, sie ähneln bereits dem Erwachsenenstadium.
Wusstest Du, dass ...
... die meisten Wanzen zur Abschreckung einen übel riechenden Gestank absondern?
So nehmen die meisten Tiere schnell Reißaus und die Wanze hat wieder ihre Ruhe.
Insbesondere in der Wohnung solltest Du vermeiden, die Tiere zu töten, denn dann kann es dort sehr unangenehm riechen.


Grüne Stinkwanze
Nymphe (= Jungtier)
noch ohne Rückenschild

Wanze
Adult mit Rückenschild
Heuschrecken
(Orthoptera)

Grashüpfer

Großes grünes Heupferd
Heuschrecken
Heuschrecken können sehr gut springen und fliegen, die Strauchschrecke ist jedoch flugunfähig. Das Heupferd ist die größte Heuschrecke. Sie ernähren sich von Insekten und Pflanzen. Der Grashüpfer ist überall zu finden, besonders auf Wiesen, da sie sich von Gräsern ernähren. Ihn erkennt man an den kurzen Fühlern. Die Larven der Heuschrecken sehen den Erwachsenen sehr ähnlich, lediglich die Flügel fehlen.

Strauchschrecke

Zwitscher-Heupferd
(Weibchen)
Der Gesang
Heuschrecken singen, um Weibchen anzulocken. Sie wollen damit aber auch ihr Revier verteidigen und Konkurrenten verschrecken.
Die Geräusche erzeugen Feldheuschrecken, indem sie die Beine schnell an den Flügeln reiben, Laubheuschrecken bewegen dabei nur die Flügel.
Libellen
(Odonata)

Großer Blaupfeil

Libellen-
larve

Hufeisen-Azur-Jungfer

Prachtlibelle

Feuerlibelle
Männchen
Wusstest Du, dass...
... Libellen ihre beiden Flügelpaare unabhängig voneinander bewegen können?
So können sie auf der Stelle fliegen, schnell die Richtung wechseln und sogar rückwärts fliegen. Sie werden bis zu 50 km/h schnell.
Libellen sehen noch aus wie vor 150 Milionen Jahren, sie haben sich also nicht verändert. Das ist sehr ungewöhnlich.

Feuerlibelle
Weibchen
Libellen findest Du nicht nur an Gewässern, sie suchen auch auf Wiesen nach Nahrung. Sie fangen ihre Beute, indem sie ihre 3 mit Dornen versetzten Beinpaare nach vorne richten und sie damit einfangen.
Die Eier werden in Gewässern an Pflanzen abgelegt, die geschlüpften Larven häuten sich bis zu 10 mal.

Paarung der Feuerlibellen

Spinnen
(Arachnida)

Gartenkreuzspinne
Weibchen

Gartenkreuzspinne
Männchen

Wespenspinne

Veränderliche
Krabbenspinne
Wusstest Du, dass...
... die Fäden eines Spinnennetzes stärker sind als Stahl?
Bezogen auf ihr Gewicht ist Spinnenseide viermal so belastbar wie Stahl und kann um das Dreifache ihrer Länge gedehnt werden, ohne zu reißen. Die Fäden des Spinnennetzes bestehen aus verschiedenen Eiweißen, die in den Spinndrüsen im Hinterleib hergestellt werden.
Aber nicht alle Spinnen jagen mit Netzen. Die Springspinne fängt ihre Beute mit riesigen Sprüngen.
Leider leiden viele Menschen an Arachnophobie (= Angst vor Spinnen), obwohl einheimische Spinnen völlig ungefährlich für den Menschen sind.


Wolfspinne

